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Lichterfest! Oder vielmehr … Lightshowfest!
Sie nennen es zwar Vivid Festival, aber ich würde es eher ein Lichterfestwoche nennen. Tja, manchmal ist Deutsch halt doch die präzisere Sprache. Wie ihr in den Videos sehen könnt wird dabei die ganze Innenstadt mit Lichtern und Beamern (Stichwort Projection Mapping) bunt bestrahlt. An den Straßen verkaufen Händler wild blinkende Lichtschwerter, Handschuhe und sogar blinkende Fidget-Spinner. Sie sperren sogar einen Großteil der Innenstadt ab, um Platz für die Menschenmassen zu schaffen die zum Hafen strömen.
Jedenfalls finden im Rahmen von VIVID einige Konzerte statt und ich habe die Chance genutzt, um mir mal das Opernhaus von Innen anzusehen.
Nick Murphy
Das erste Konzert war direkt nachdem ich meine (fast) letzten Assignments abgegeben habe und fand im großen Konzertsaal des Opernhauses statt. Nick Murphy (ehem. Chet Faker) ist ein Musiker aus Sydney und er
[…] bezeichnet sein Genre als Future Beat kombiniert mit Modern Soul.
Insofern Genrebezeichnungen überhaupt eine Bedeutung haben. Zu Showzwecken hatten sie den ganzen Saal eingenebelt, weswegen ich nicht alles ganz genau sehen konnte, aber man sah immer noch genug.
Der Nebel bringts aber. Die Lightshow, die sie während dem Konzert gezeigt haben war echt cool; vor allem die Laser.
Nach dem Konzert sind Jay und ich noch auf die andere Seite des Hafens gegangen wo einige Foodtrucks ihr Lager aufgeschlagen hatten.
Dort gab es viele viele gute Dinge. Unter anderem auch Chips on a stick und am allerwichtigsten, Kaffee! Dort war auch eine (ziemlich heiße) Freundin von Jay namens Vivian, die als Mitarbeiterin an einem der Installationen arbeitete.
Kenji Takimi & Co.
Am nächsten Tag gingen Jay und ich dann zu einem etwas anderen Event, das viel mehr einem Nachtclub ähnelte als einem anspruchsvollen und raffinierten Konzert. Das äußerte sich schon daran, dass das Konzert nicht im Konzertsaal, sondern im Studio stattfand. Davor holten wir uns noch einmal Kaffee und Chips on a stick um nicht die ganze Nacht hungern zu müssen.
Es sollte von 21:00 bis 02:30 Uhr gehen, aber als wir um 21:10 dort ankamen, war NIEMAND da! Nur der erste der drei DJs stand an seinem Mischpult und legte Musik auf.
Nun sind wir nicht die Typen Mensch die als erste auf die Tanzfläche springen und allen zeigen wie Tanzen geht, also sind wir wieder gegangen, haben uns mit Vivian und ihrer Freundin in einer Bar getroffen und um 23:00 wieder zurück gekommen. Und voilà: Menschen! Das war auch der Moment in dem Kenji Takimi selbst das Mischpult bemannte. Und wieder, eine großartige Lightshow mit Beamern, Lasern, Scheinwerfern und Nebelmaschinen. Jay war leider nicht gar so ausdauernd an dem Tag, weil er davor von seinem Karatetrainer ziemlich hart ran genommen wurde. Um genau zu sein, konnte er nicht einmal mehr richtig laufen.

