Melbourne

Es war komisch nach einem Monat Leben in einem Van, wieder in einer Großstadt zu sein. Noch dazu in einem Hostelzimmer mit 5 weiteren Reisenden. Das Hostel hieß nicht umsonst Nomads - All Nations. Hier gab es Leute aus allen möglichen Ländern, wie Japan oder Chile. Wenngleich das Hostel eine sehr gute Lage hatte, so war die Geräuschkulisse doch ziemlich krass: Eine tickende Ampel unter dem Fenster und direkt gegenüber eine geschäftige Zugüberführung vom Hauptbahnhof. Da wahr ich über meine In-Ear-Kopfhörer schon sehr froh.

Den ersten Tag verbrachte ich damit, 3h zu den Scienceworks zu laufen; nur um 30min vor Ende der Öffnungszeit dort anzukommen. Glücklicherweise musste ich als Student keinen Eintritt zahlen.

Melbourne CBD

Das hiesige Australian rules Football League (AFL) Stadion. Aus der Ferne sieht es aus wie eine Marskolonie…

Das Kriegsdenkmal für den ersten Weltkrieg. Das für den Zweiten ist auch gleich daneben.

Eine Uhr in einem Blumenbeet. Coole Idee!

An meinem 3. Tag ging so ein krasser Wind, dass ich mich prompt in einer Bibliothek an den Docklands verkroch und dort den Tag verbrachte.

An meinem letzten Tag nutzte ich das Angebot einer kostenlosen zweieinhalbstündigen Lauftour durch Melbourne. Bis dahin fand ich die Stadt eher langweilig, aber auf der Tour erkannte ich erst wie viel die Stadt eigentlich zu bieten hat. Außerdem lernte ich auf der Tour zwei österreichische Medizinstudeninnen aus Wien kennen. Nur waren sie leider aufgrund ihres Jetlags nicht sonderlich fit.

Federation Square

Jetzt sitze ich gerade am Flughafen in Melbourne und warte auf meinen Flug nach Singapur. Anscheinend ist mein Visum gestern schon abgelaufen, aber glücklicherweise haben sie mich mit einem bösen Blick durchgewunken…

THE END